Glücksmomente im Juni

Ich hinke etwas hinterher. Der Juni ist nun schon eine Woche alt und ich habe noch nicht einmal gesagt, was das Thema dieses Monats ist.
'Meh eis!' hören wir jetzt etwas weniger oft. Statt dessen tönt es nun 'Bitzi nu!', was in etwas 'Ein bisschen noch!' bedeutet. Das ist nicht so sehr anders als 'Meh eis!. Und obwohl das ein sehr dankbares Monats-Thema war und und ist, so möchte ich doch nicht jeden Monat fast das selbe Thema haben. Ausserdem bestimmt ja in der Regel Herr Mo das Motto.
Für den Monat Juni hat er sich wieder etwas sehr Schönes ausgedacht: Glücksmomente.
Das ist doch ebenfalls ein sehr dankbares Thema. Ich weiss gar nicht, wie es trotzdem passieren konnte, dass der Monat eine Woche alt werden konnte, ohne dass hier ich etwas geschrieben habe. Dabei hätte ich nun schon einige Glücksmomente erlebt über die es sich zu schreiben lohnte.
Komm mal zum Punkt, Frau Mo! Sonst wird das nichts!
Äh, ja, ok... 
Also, ich könnte mit dem Freitag beginnen. Der ist nämlich meistens gespickt mit Glücksmomenten.
Denn am Freitag ist meistens der kleine A. bei uns.
Wenn das Wetter so schön ist, wie am letzten Freitag, zieht es uns in den Garten. 
Der kleine A. stapft freudig los, wenn ich zu ihm sage: 'A., wollen wir ein paar Beeren ablesen?'
'Beei!'
Er weiss genau, wo sie wachsen. Noch nicht so genau weiss er, was rot und was grün ist und welche Beerenfarbe besser schmeckt. Aber gemeinsam schaffen wir es, ein feines Dessert zu sammeln.
Noch ein wenig Rahm obendrauf und A. ist hin und weg.
'Dankä, Momo!'  strahlt er.
Ich bin hin und weg!
So geht Glück!
Anschliessend wird das Tipi aufgestellt und ein wenig in den Himmel geschaut.
Aber nur in den Himmel schauen wird auf die Länge etwas langweilig. 
Wir könnten ja auch eine Runde Fangen spielen und uns danach gegenseitig auskitzeln.
'Bitzi nu!'


 

Kommentare

  1. Solche Glücksmomente erlebe ich immer Dienstags und Donnerstags mit unserer Enkelin. Da höre ich den ganzen Tag von der kleinen "Plaudertäsche" silo, sorge. Eigentlich weiss sie schon sehr genau, was sie sein lassen soll und besser versorgen sollte. Aber sie entscheidet selber und das ist gut so, ich muss sie nicht erziehen nur hüten:-)
    Im dreierpack sind die Glücksmomente auch mehr.
    L G Pia

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    1. Hihi, das hat hier nun auch angefangen: das Grenzenaustesten und den eigenen Willen entdecken ;-)
      Du sagst es richtig, wir Grosseltern dürfen uns darauf konzentrieren, den Kleinen Sorge zu tragen und sie hüten.
      Liebe Grüsse, Monika

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